Ausgabe 30 vom 21.09.2016

DIESE WOCHE AUFGEFALLEN
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Notiert von:
Eva Buchhorn
Manager Magazin
SAAL ZWEI-Gastautorin
"Frustquelle Großraum: Non-territoriales Arbeiten ist bei Konzernen gerade der letzte Schrei. Adidas, Unilever, Philips reißen die Wände der 1er- und 2er-Büros ein und fordern ihre Leute auf, sich täglich aufs Neue ihr Plätzchen zu suchen. 'Desk sharing' fördert angeblich die Kreativität und zieht die Generation Y an. Psychologen der Oakland University of Technology haben jetzt aber herausgefunden, dass die neuen Bürokonzepte gewaltig nerven können. Es blühen Ablenkung und Misstrauen, Beziehungen verschlechtern sich. Firmen sollten es also nicht übertreiben mit der Abschaffung der Privatsphäre – denn eigentlich gehen Mitarbeiter gerne ins Büro. Home Office wird immer noch nur vereinzelt genutzt, selbst wenn liberale Chefs nichts dagegen haben."
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VON MÄRKTEN UND MENSCHEN
Hedgefonds-Guru investiert in Flüchtlinge. Nachdem Präsident Obama US-Firmen dazu aufgerufen hatte, sich an der Bekämpfung der Krise zu beteiligen, reagiert mit George Soros nun ein prominenter Investor. 500 Mio. $ will er lockermachen.
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Die Deutschen werden immer dicker. Und das ist längst keine individuelle Angelegenheit mehr, sondern ein gesellschaftliches Problem. Seit 2013 ist der Anteil der Fettleibigen um ein Fünftel gestiegen. Das bedeutet häufig eine geringere Lebenszufriedenheit, mehr Krankheiten und steigende Kosten für das Gesundheitssystem.
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Seat bringt Frauen-Auto auf den Markt: Mii. Der Autohersteller hat das Gefährt zusammen mit der Frauenzeitschrift Cosmopolitan entworfen. Doch seit Mii vorige Woche präsentiert wurde, gibt es nicht nur begeisterte Reaktionen aus der Damenwelt. "Hat das Auto einen Tamponhalter?", fragt eine Frau via Twitter.
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EXKLUSIVES SAAL ZWEI-INTERVIEW
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Intumind-Gründer Mareike Awe und Marc Reinbach
"Ich fühlte mich endlich wohl in meiner Haut"
Einen Investor haben sie in der gestrigen 'Höhle der Löwen'-Sendung nicht gefunden, trotzdem halten Mareike Awe und Marc Reinbach an ihrer Idee fest: Sie wollen mit ihrem Portal Intueat den Diätmarkt revolutionieren. Nicht aber mit einer weiteren Diät, sondern mit einem Online-Training - zurück zum intuitiven Essen. Weil 90 % aller Diäten nicht funktionieren - und weil jede zweite Frau sich unwohl mit ihrem Gewicht fühlt. Mareike Awe hat selbst 10 kg abgenommen, indem sie auf Hunger- und Sättigungsgefühl achtete. SAAL ZWEI-Interview über ihren TV-Auftritt, geliebte Schokolade und die ganz eigene Welt der Mediziner.
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WER SICHT BEWEGT
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Kate Moss (Renan Katayama)
Kate Moss wird Unternehmerin: Das britische Model gründet ihre eigene Agentur. Geplant sei aber keine reine Model-Agentur, es gehe um Talente: "Ich will keine hübschen Menschen, ich will Stars hervorbringen." Laut Forbes-Magazin belegt Moss Platz 13 unter den bestbezahlten Models der Welt.
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OUWBC-8er beim Training
(Foto: Elliedarlington)
Eine Deutsche ist Präsidentin des Oxford University Women's Boat Club: Isabell von Loga wurde voriges Wochenende in das Amt des renommierten Ruderclubs der britischen Hochschule gewählt. Von Loga studiert am Kennedy Institute of Rheumatology. Die Medizinstudentin hat bereits zahlreiche Wettbewerbe im Kugelstoßen gewonnen. Mit dem Rudern begann sie, als sie zum Studieren nach England ging.
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Mareile Wölwer, Felix Röllecke
"Mit Leidenschaft für die Tierhaltung"
Aus der Privathochschule in den Kuhstall: Mareile Wölwer hat zusammen mit Felix Röllecke Karla ins Leben gerufen. Eine App, die den Austausch von Nutztierdaten zwischen Landwirten, Schlachtereien und Tierärzten ermöglicht. Klingt unspektakulär, trifft aber auf eine große Lücke. Zudem kann sich Mareile Wölwer als Tochter von Landwirten nichts anderes vorstellen, als in der Agrarindustrie zu arbeiten. Mit Überzeugung und Herzblut...
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DIE PERSÖNLICHE PERSPEKTIVE
Wissen Sie, was Ihr Kollege verdient? Familienministerin Schwesig plädiert seit geraumer Zeit dafür, dass Unternehmen die Gehälter ihrer Mitarbeiter offenlegen. Sie ist in guter Gesellschaft: TED-Redner David Burkus sagt, warum Firma, Beschäftigte und Gesellschaft profitieren, wenn die Geheimniskrämerei aufhört.
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#SponsoredPost: Gender Diversity in der Wirtschaft
Wie fördern hiesige Unternehmen Frauen am Arbeitsplatz? Wo sind flexible Arbeitszeiten, Shadowing oder Mentoring Standard, um weibliche Karrieren zu unterstützen? Die Personalberatung Robert Walters ist dabei, den Status Quo zu Gender Diversity feststellen - und bittet Sie um Ihre Mithilfe! Die Ergebnisse werden im Rahmen eines Netzwerkabends am 03.11. in Düsseldorf vorgestellt.
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51.400 Euro bei 46 Wochenarbeitsstunden - das erwarten Berufseinsteiger von ihrem ersten Job, haben McKinsey und das Stipendiatennetzwerk Efellows herausgefunden. Jura-Studenten sind noch etwas anspruchsvoller, wobei die Betonung auf den Herren liegt.
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Hat Menschlichkeit einen Platz in der Marktwirtschaft? Unbedingt, meint dieser Unternehmer. Wer gut zu seinen Mitmenschen ist, könne sogar die Rendite steigern:
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MANAGEMENT-TIPP, GANZ PERSÖNLICH
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Claudia Dietze
Freiheit.com-Geschäftsführerin
"Man muss träumen können"
Vor nicht allzu langer Zeit gab es wenige Einsatzgebiete für Nicht-Ingenieure im Digital-Business. Das hat sich sehr verändert, meint Claudia Dietze, Geschäftsführerin des Software-Entwicklers Freiheit.com. Es entstehen immer mehr Jobs, für die man sogar mit einem Archäologie-, Geschichts- oder Philosophie-Studium bestens gerüstet ist. Weil es viel stärker darum gehe, Dinge in einem Kontext zu begreifen und zu hinterfragen. "Das 'Second Machine Age' wird nicht nur Jobs vernichten", sagt Dietze, "sondern auch sehr viele und völlig neue Berufe hervorbringen." Allerdings: Es schadet nicht, wenn man zugleich gut in Mathe ist.
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MITTENDRIN
'Shoppen für einen guten Zweck' zieht immer weitere Kreise: Bei dieser US-Taschenmarke kann man sich sogar die Organisation aussuchen, die man mit seinem Kauf unterstützen möchte:
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Japaner ohne Liebesleben: 70 % der ledigen Japaner zwischen 18 und 34 haben keine Beziehung - und der Großteil will auch keine. Zu kompliziert, zu anstrengend - und zu teuer. Junge Frauen werden derweil erfinderisch: Sie heiraten sich auf Solo-Hochzeiten selbst. Zumindest fürs Fotoalbum.
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Noch mehr Solidarität unter Frauen. Im vergangenen Mai hatten wir dem Thema 'Sisterhood' eine komplette Ausgabe gewidmet. Die 'Digital Media Women' haben das zum Anlass genommen, eine eigene Blogparade zu starten. Hier sind die Beiträge zusammengefasst:
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AUS DER COMMUNITY
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Messe-Gründerin Natascha Hoffner
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"Wir müssen mit Männern über ihre Ängste sprechen": Mitte Oktober findet in München die Karrieremesse "herCAREER" statt - mit einem großen Aufgebot an Rednerinnen und Rednern, Workshops und neuen Formaten. Und das, obwohl das Angebot an Frauen-Events auch anderswo wächst. Wir haben Natascha Hoffner, Gründerin der Messe, gefragt: Was macht sie anders als die Konkurrenz?
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MEISTGEKLICKT IN DER VORWOCHE
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"Unsere schönsten Familienmomente." Berufstätige Mütter haben ein Imageproblem: Entweder gelten sie als wenig belastbar und am Ende ihrer Karriere. Oder sie werden als Rabenmütter beschimpft. Dass das Nonsens ist, bestätigen diese fünf Managerinnen und Kreative: Sie haben uns ihre persönlichen Familien-Highlights verraten.
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RAUSSCHMEISSER
#Braxit. Angelina Jolie hat sich von Brad Pitt getrennt. Damit wird aus Brangelina, dem Hollywood-Traumpaar, einer der hochkarätigsten Scheidungsfälle der Promi-Welt. Vertreten wird die Schauspielerin von Laura Wasser. Für Jolie ist sie eine alte Bekannte: Die Star-Anwältin vertrat sie schon 2003, als sie sich von Billy Bob Thornton trennte.
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Bekannt aus:

SAAL ZWEI-GASTAUTOREN

Sabine Kartte
Petra Schäfer
Bea Kemner