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Ausgabe 23 vom 19.06.2013

DIESE WOCHE AUFGEFALLEN
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Notiert von:
Julia Schulte, SAAL ZWEI,
zurzeit in der Türkei und Bulgarien
Istanbul im Ausnahmezustand. Die Proteste in der Türkei ebben nicht ab. Während die Polizei immer brutaler vorgeht, ganze Viertel mit Tränengas einnebelt und Hunderte verhaftet, versuchen die Demonstranten zu beweisen, dass sie keine randalierenden Chaoten oder gar Terroristen sind, wie die Regierung behauptet. Die neueste Protestform: Einfach nur dastehen und schweigen, stundenlang, bis die Polizei eingreift.
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Erdogan kann sich auf getreue Medien verlassen.
VON MÄRKTEN UND MENSCHEN
Deutsche Bahn zieht sich aus Griechenland zurück. Grund: Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Korruption. Als Folge hat der Konzern bereits gut 30 Manager entlassen - und weiteren korruptionsanfälligen Ländern den Rücken zugekehrt - u.a. Algerien, Lybien, Thailand.
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Starbucks nimmt den Büromarkt ins Visier: Auch in Deutschland plant die US-Kaffeemarke Selbstbedienungs-Stationen - zusammen mit dem Maschinen-Hersteller Selecta. Damit bekommt der Platzhirsch Nespresso echte Konkurrenz.
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Litauen soll der Eurozone beitreten - zumindest wenn es nach der sehr europäisch eingestellten Präsidentin Grybauskaite geht. Das baltische Land hat sich durch hartes Sparen schnell von der Krise erholt und übernimmt die nächste EU-Ratspräsidentschaft.
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SAAL ZWEI-AKTION
"Die Ereignisse überschlagen sich in Tunesien, aber ich bin trotzdem gekommen." Maya Jribi, Spitzenpolitikerin und Frauen-Rechtlerin aus Tunis, war es ein Anliegen, sich mit SAAL ZWEI-Leserinnen und den Mitgliedern dreier Frauen-Netzwerke vorigen Mittwoch in Hamburg über das Bild Tunesiens in Deutschland auszutauschen. Rund 60 Interessierte verfolgten aufmerksam, was Jribi über die Gestaltung einer Verfassung berichtete - und warum Tunesien sogar der Schweiz voraus ist. 
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EXKLUSIVES SAAL ZWEI-INTERVIEW
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Julia Hummel, Kangaroos,
Anne-Katrin Hummel, Flip-Flop (v.l.)
"Irgendwann erschien uns die Nachfolge charmant"
Es klingt, als hätte Bernd Hummel seinen Töchtern je eine Lieblingsfirma gekauft: die Schuh- und Lifestylemarken Flip-Flop und Kangaroos. Allerdings wollten Julia und Anne-Katrin Hummel niemals in den Familienbetrieb einsteigen, schon gar nicht in Pirmasens. Soweit die Theorie - heute sind sie Geschäftsführerinnen der Bernd Hummel Holding. SAAL ZWEI-Interview über den Vorteil der langen Leine, Verbundenheit und Verantwortungsgefühl und eine wichtige Erkenntnis: Chef wird man nicht, weil man morgens als Erster kommt und abends zuletzt geht.
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WER SICH BEWEGT
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Tracy Britt
(Quelle: www.leanin.org)
Tracy Britt gilt als aussichtsreichste Nachfolgerin von Warren Buffett in seiner Investmentfirma Berkshire Hathaway. Die 28-Jährige Harvard-Absolventin ist Chairman von vier Firmen seines 284 Mrd. $-Konglomerats. Und gelegentlich auch mal Chauffeurin des 82-Jährigen.
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Sabrina Schönborn,
Laura Gollers (v.l.)
Sabrina Schönborn und Laura Gollers haben sich erneut die Finanzierung ihres Dessous-Labels für große Cups, Sugarshape, gesichert: Nach einem 100.000 Euro-Crowdfunding Anfang 2012 steigt jetzt das Familienunternehmen Dreier als strategischer Investor ein. Dreier steckt auch hinter dem Textil-Label Gelco.
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Mit ihr wollte P & C groß ins E-Commerce einsteigen - nun geht Miriam Lahage schon wieder. Die ehemalige Ebay-Managerin leitete den Bereich Neue Geschäftsfelder und sucht jetzt neue Herausforderungen, heißt es. Möglicherweise hängt es mit dem enttäuschen Start des Online-Shops Fashion ID zusammen.
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DIE PERSÖNLICHE PERSPEKTIVE
Von Background-Sängern lernen: Jeder wäre gern einmal der Star, aber tatsächlich gibt es mehr Chor-Mitglieder als Solisten. Sich das einzugestehen, kann wie ein Katalysator wirken. Tolle Erkenntnisse aus der Musikszene - übertragbar auf alle anderen Branchen!
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Schluss mit unbezahlten Praktika, so hat es ein Gericht in den USA entschieden. Praktikanten, die genauso wie Angestellte arbeiten, müssen entsprechend entlohnt werden. Wenig zu zahlen ist nur akzeptabel, wenn das Lernen im Vordergrund steht.
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Ihre Firma braucht kein eigenes Frauen-Netzwerk! Das dient häufig eher der Besänftigung als der tatsächlichen Verbesserung der Chancen von Frauen. Besser, Sie involvieren Männer direkt und sensibilisieren sie für neue Strukturen.
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AUS DER COMMUNITY
SAAL ZWEI-AKTION
Wie teuer darf eine ganztägige Ferienbetreuung sein? Fragt sich eine Gründerin in spe und hofft auf Ihre Unterstützung bei der Beantwortung... Eine SAAL ZWEI-Leserin will hochwertige Ferien-Tagescamps in Frankfurt anbieten. Die Idee: Ein spannendes Programm, von dem Schulkinder und ihre Eltern gleichermaßen profitieren.
> Wieviel würden Sie zahlen? Mitmachen und gewinnen!
MITTENDRIN
Traurige Prinzessinnen. In den USA sorgt die Serie "Princesses: Long Island" für Kontroversen, die das Leben wohlhabender jüdischer Endzwanzigerinnen zeigt, die noch zu Hause wohnen und auf den Traumprinzen warten. Kritisiert werden vor allem jüdische Stereotypen und die Verzweiflung, mit der das Heiratsthema angegangen wird.
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Urlaubszeit - Flugzeit: Eine Beratung hat ein Ranking der beliebtesten Airlines erstellt. Buchen Sie Emirates, Qatar oder Singapore, wenn Sie dem Urteil von Vielfliegern folgen wollen. Lufthansa landet nur auf Platz 11.
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Wenn Kinder Kinder kriegen. Welch Familien-Schicksal: Diese Autorin ist als Tochter einer 19-Jährigen zur Welt gekommen. Sie selbst bekam ihr erstes Kind mit 18. Seit Kurzem ist ihre jüngste Tochter Mutter. Ein Trauma, das sie "Krebs der Gefühle" nennt.
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MEISTGEKLICKT IN DER VORWOCHE
Ist es alles eine große Lüge? Können Frauen Top-Job und Familien-Leben gar nicht miteinander in Einklang bringen? Zehn Frauen und ein Mann antworten.
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RAUSSCHMEISSER
Hilfe, Pubertät! Schlimmer als die Brüll- und Trotzphase! Drei Erziehungsberechtigte verklickern Kleinkind-Eltern, was auf sie zukommt: Pubertät ist, wenn die Kinder nach Schweiß riechen, sie den Mund nicht aufkriegen und am liebsten daueronline sind. Sehr nettes Lesestück, auch für Nicht-Eltern. Weil es an die eigene Ätzphase erinnert...
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Birga Teske
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