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Ausgabe 34 vom 14.10.2015

DIESE WOCHE AUFGEFALLEN
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Notiert von:
Stefanie Bilen
Co-Gründerin
SAAL ZWEI
Auch Flüchtlinge brauchen einen Sinn! Morgen beginnen die ersten Studierenden an der neu gegründeten Kiron University ihr Studium. 1.000 Migranten können dort ohne Papiere, Zeugnisse oder Deutschkenntnisse kostenlose Online-Kurse belegen. An zwei Jahre Studium Generale schließt sich eine Spezialisierung an Partner-Unis an. Auch wenn Kritiker etliche Gründe kennen, warum Kiron nicht der richtige Weg ist, applaudiere ich den Berliner Gründern und den vielen Unterstützern. Weil sie wissen: Es frustriert jeden, jahrelang tatenlos herumzusitzen. Bitte mehr davon!
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VON MÄRKTEN UND MENSCHEN
Macht Geld glücklich? Diese Frage versucht der Schotte Angus Deaton zu beantworten und erhält dafür den Wirtschaftsnobelpreis. Zeitgleich stellt ein schwedischer Politikforscher die These auf, dass Wirtschaftswissenschaftler egoistischere Menschen sind und fordert die Abschaffung des Nobelpreises.
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Die modernste Geisterstadt der Welt: Mitten in der Wüste von Neu Mexiko entsteht die Stadt der Zukunft. Dort sollen völlig neue Felder der Kommunikation, Sicherheit und des Transports getestet werden. Eines fehlt allerdings: die Bewohner.
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Festival der Meinungsfreiheit: Zum 67. Mal wurde heute die Internationale Buchmesse in Frankfurt eröffnet - mit einem Aufruf zum weltweiten Schutz der Meinungsfreiheit. Der Appell kam u.a. von Salman Rushdie, dessen Auftritt den Iran dazu brachte, die Messe zu boykottieren.
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EXKLUSIVES SAAL ZWEI-INTERVIEW
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Petra Vorsteher
Geschäftsführung Smaato
"Wir sind wie ein Nasdaq für mobile Werbung"
So sehen Hidden Champions aus: Petra Vorsteher hat bereits vor zehn Jahren eine Firma gegründet, die das Smartphone zur Geschäftsgrundlage hatte - obwohl es damals noch nicht mal das I-Phone gab. Heute ist Smaato einer der führenden Vermittler von Werbung für Mobiltelefone. Dass viel Musik in der Geschäftsidee steckt, zeigen die Zahlen: 47 Mio. $ hat Smaato von Investoren eingesammelt. Ihr größter Anteilseigner ist die Beteiligungsfirma von SAP-Gründer Klaus Tschira. Vielleicht schließt sich hier der Kreis: Auch Tschira gehörte mit SAP seinerzeit zu den deutschen Hidden Champions...

In Kooperation mit
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WER SICH BEWEGT
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Corinna Schittenhelm (Schaeffler)
Corinna Schittenhelm, 48, wird 2016 Personalvorstand beim Automobilzulieferer Schaeffler. Sie kommt von der Osram Licht AG, wo sie ebenfalls das Personalressort verantwortete. Zuvor arbeitete sie für Siemens in unterschiedlichen Funktionen im In- und Ausland. 
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Katharina Borchert (spiegel.de)
Mozilla holt sich Verstärkung aus der Verlagswelt: Katharina Borchert, 43, verlässt Spiegel Online und zieht ins Silicon Valley. Als Chief Innovation Officer wird sie Vorstandsmitglied beim Firefox-Anbieter. Borchert ist dort bereits seit August 2014 Mitglied des Aufsichtsrats. Dem Spiegel wird sie als Mitglied des Digitalbeirats erhalten bleiben, der zurzeit aufgebaut wird. 
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Virpy Richter
My Toys-Managerin Virpy Richter wechselt im Januar 2016 als geschäftsführende Direktorin zu Conrad. Sie verlässt My Toys nach 15 Jahren, wo sie zuletzt kaufmännische Geschäftsführerin war. Zumindest im Verwaltungsrat des bayerischen, männlich dominierten Elektronikhändlers trifft Richter auf eine Frau: Lea-Sophia Cramer von Amorelie ist seit 2014 Mitglied des Gremiums.
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DIE PERSÖNLICHE PERSPEKTIVE
Die Liste der "Best Performing CEOs" der Harvard Business Review wird von einem unbekannten Dänen angeführt. Erstmals wurde auch nachhaltiges Management in der Bewertung berücksichtigt, womit der Novo Nordisk-Chef punkten konnte. Frauen sucht man beinahe vergeblich, nur zwei finden sich unter den 100 CEOs.
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CV als PDF war gestern. Nicht ausgefallene Bewerbungsmappen, sondern Blogs sind die zeitgemäßen Aushängeschilder für Kandidaten. Die besten Blogging-Tools für einen gelungenen Auftritt sind hier zusammengefasst.
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Die Präsentation ist gelungen, die Zuschauer hören gebannt zu. Doch dann verliert man bei der Fragerunde komplett den Faden.Machen Sie sich fit, wie man am besten mit kritischen Stimmen und heiklen Nachfragen umgeht!
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MEINE WERTE - MEINE ZUKUNFT
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Foto: Sabine Schmalfuss, dnf-group.de
"Zu viel Augenmerk auf die Hochleistungstalente"
Vergangenen Donnerstag sind wir zusammen mit unseren Münchner SAAL ZWEI-Leserinnen und -Lesern ;"auf die Suche nach den besten Teams" gegangen. Interessant, welche Fragen diskutiert wurden: Konzentrieren wir uns zu sehr auf die Hochleistungstalente bei der Personalsuche? Können Innovationen nur außerhalb bestehender Teams entstehen? Benötigen wir doch Hierarchien? Der Abend, bei dem sich unsere Community noch lange bei einem Glas Wein austauschte, fand statt in Kooperation mit GE Capital Deutschland und den Business and Professional Women Germany (BPW).

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MANAGEMENT-TIPP, GANZ PERSÖNLICH
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Kirsten Schubert
(Foto: Claudia Kempf)
"Was kostet ein Lebenswerk?"
Über Jahre hat Kirsten Schubert im Unternehmen ihres Vaters mitgearbeitet. Bis er im Alter von 69 Jahren unerwartet starb. Seine Nachfolge hatte der Senior kaum geregelt - und statt trauern zu können, musste Schubert um die Zukunft der Firma kämpfen. Heute ist das Unternehmen erfolgreich verkauft. Doch welche emotionale Achterbahnfahrt sie durchmachte und wie sie um die Firma kämpfte, hat sie in einem Buch aufgeschrieben. Bei SAAL ZWEI berichtet sie über ihre Wut, Trauer, Stolz und Pragmatismus - und zeigt auf, was andere Unternehmer und Erben von ihren Erfahrungen lernen können. 
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MITTENDRIN
Eltern übertragen Arbeitsmoral auf ihre Kinder. Entspannt oder ehrgeizig? Wie Menschen ihre Karriere angehen, hängt stark vom Elternhaus ab. So streben Töchter geschäftstätiger Mütter bspw. häufiger eine engagierte Karriere an.
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Ungleichheiten im Klassenzimmer: Lehrer sind auch nur Menschen. Auch sie haben ihre Lieblinge in der Klasse oder bestimmte Gruppen, denen sie mehr Aufmerksamkeit schenken. Wie sollte man als Elternteil reagieren, wenn das eigene Kind betroffen ist?
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Männer lesen gern Heldenbiografien, Frauen die von unterdrückten und misshandelten Frauen. Schenkt man den Amazon-Biographie-Bestsellerlisten von Männern und Frauen Glauben, so sind Sheryl Sandberg-Stories weniger gefragt als die über Lebenskrisen, Unterdrückung und Krankheiten.
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MEISTGEKLICKT IN DER VORWOCHE
Wissen Sie, was Sie wert sind? Die wenigsten Arbeitnehmer kennen ihren Marktwert - und das ist fatal. Denn viele Beschäftigte wechseln ihren Job, weil sie meinen, unfair bezahlt zu werden.
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RAUSSCHMEISSER
Eine Strafe bei Benutzung des I-Phones? Unter den Parkverbots-Schildern hängen Hinweistafeln mit einem durchgestrichenen Handy. Was steckt hinter den "No Tech Zones" in San Francisco?
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Bea Kemner