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Ausgabe 39 vom 18.11.2015

DIESE WOCHE AUFGEFALLEN
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Notiert von:
Eva Buchhorn
Manager Magazin
SAAL ZWEI-Gastautorin
"Die dunkle Seite der Mittelschicht-Karriere: Anne-Marie Slaughter, Princeton-Professorin und Ex-Mitarbeiterin von Hillary Clinton, hat ein neues Buch geschrieben: 'Unfinished Business: Women Men Work Family'. These: Frauen-Karrieren sind kein Sieg des Feminismus, solange sie auf Kosten unterbezahlter Erzieherinnen und Putzhilfen stattfinden. Zwischen Mittelschicht-Familien und ihren Helferinnen steht ein ökonomischer Interessenkonflikt - nur mit billigen Hilfskräften ist Selbstverwirklichung im Büro überhaupt finanzierbar. Slaughter fordert, Hausarbeit und familiäre Fürsorge besser zu entlohnen und sie vom schlechten Image zu befreien. Dann würde der eine oder die andere zu Hause vielleicht mehr selbst erledigen (müssen). Kleiner Trost: Es wäre nicht mehr uncool, sondern fortschrittlich."
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VON MÄRKTEN UND MENSCHEN
Hamburg will im Sommer 2024 die Olympischen Spiele ausrichten. In Kürze sollen die Bewohner über das Sportspektakel abstimmen, das rd. 11,2 Mrd. Euro kosten wird. Martin Müller, Professor an der Uni Zürich, nennt das Event ein getarntes Stadtentwicklungsprojekt, zum großen Teil vom Bund finanziert. Ob das aber die Olympia-begeisterten Hamburger in ihrem Votum beeinflusst?
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Beirut. Paris. Die Welt trauert um die Todesopfer der brutalen Anschlagsserie in Paris. 'Pray for Paris' macht die Runde. Einen Tag zuvor starben zahlreiche Menschen bei einem Anschlag in Beirut. Die Anteilnahme hielt sich in Grenzen. Wieso ist Solidarität so einseitig?
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Die Macht der Garagenfirmen. Im Konzert der Internet-Giganten spielen Alphabet, Amazon, Facebook, Ebay und Liberty eine Komposition für sich. Dabei vereinen die Unternehmensriesen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch Informationsmacht und bedrohen den Wettbewerb. So sehen Oligopole heute aus.
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EXKLUSIVES SAAL ZWEI-INTERVIEW
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(Foto: Pixelio.de/Rainer Sturm)
"Kinder ohne 'Nachmittags-Eltern' haben kaum Chancen"
Berufstätigkeit wird mit Kindern ab Klasse 5 nicht einfacher - sondern noch viel schwerer. SAAL ZWEI-Chefredakteurin Stefanie Bilen hat ihrem Unmut vorige Woche Luft gemacht. In einem offenen Brief fragt sie Familienministerin Manuela Schwesig, warum die Politik Jugendliche ignoriert. Damit hat sie offenbar einen Nerv getroffen. In Dutzenden Rückmeldungen klagen Eltern darüber, welche Herausforderung die Gymnasialzeit für Alleinerziehende und berufstätige Paare bedeutet. Wir veröffentlichen einige der Leser-Emails in Auszügen. 
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WER SICH BEWEGT
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Maike Haselmann
(Twitter)
Mit Maike Haselmann holt sich Twitter journalistische Kompetenz für die Lobbyarbeit ins Haus. Die Social Media-Leiterin der FAZ wechselt zu der Social Media-Plattform und soll von Berlin aus die journalistische Bedeutung von Twitter stärken. Kürzlich war die bisherige Amtsinhaberin Isabelle Sonnenfeld als Leiterin des neuen Newslabs zu Google gewechselt.
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Simone Bagel-Trah (Henkel)
Susanne Bagel-Trah, Urenkelin des Persil-Erfinders und Gründers des heutigen Weltkonzerns Henkel, erhält als Vorsitzende des Aufsichtsrats und des Gesellschafterausschusses die Auszeichnung "Familienunternehmerin des Jahres 2015". Begründet wird es durch die professionelle und moderierende Rolle, mit der sie das große Erbe weiterführt und ihrem Management sowie Mitarbeitern Vielfalt und Freiheit ermöglicht.
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Lea-Sophie Cramer
(Amorelie)
Lea-Sophie Cramer, Gründerin des stilvollen Online-Sexshops Amorelie und Verwaltungsratmitglied bei Conrad Elektronics, macht Fernsehkarriere und soll im nächsten Jahr ein neues Start-up-TV-Format von Kabel Eins zur besten Sendezeit moderieren. Es ist eine neue Herausforderung für die ehemalige BCG-Beraterin, die gerade ihr erstes Kind zur Welt gebracht hat. Das nennen wir Role Model!
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DIE PERSÖNLICHE PERSPEKTIVE
Traumfirma Facebook? Ihren Job bekam Lori Goler, als sie COO Sheryl Sandberg 2008 fragte, welches deren größtes Problem sei und sie dabei helfen könne. Heute ist Goler Personalchefin des Internetriesen und gibt im Interview Tipps. U.a. zur goldenen Facebook-Regel 'Bring your whole self to work'... 
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Charisma - manche werden damit geboren, andere nicht. Doch so endgültig ist der Charakterzug nicht, sondern lässt sich erlernen. John Antonakis, Professor an der Universität Lausanne, erklärt, was charismatische Persönlichkeiten ausmacht und warum es für Führungskräfte so wichtig ist.
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Familienarbeitszeit: Mit neuen Modellvorschlägen will das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter vereinfachen. Das sog. Korridormodell sieht max. 32 Wochenstunden pro Elternteil vor.
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MEINE WERTE - MEINE ZUKUNFT
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(Foto: Franz Pfluegl u. dieter bühler photography)
"Gleichberechtigung geht auch Männer an"
Die Forderung nach Chancengleichheit bringt nichts, wenn Frauen sie ausschließlich untereinander diskutieren. Deshalb haben die Business and Professional Women diesen Herbst zusammen mit dem Bundesforum Männer zum Aktionstag "XXY ungelöst" geladen. Robert Franken, Ex-CEO von Chefkoch.de und selbst ernannter Feminist, sowie BPW-Präsidentin Henrike von Platen haben für SAAL ZWEI aufgeschrieben, warum sie sich für das Thema einsetzen.

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MANAGEMENT-TIPP, GANZ PERSÖNLICH
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Beate Reisinger
"Auch Firmen erkranken"
Sie kennt die Verantwortung, die ein Topmanagement für die Mitarbeiter trägt, aus ihren eigenen Jahren als Personalchefin in verschiedenen Konzernen. Seit 15 Jahren ist sie mittlerweile auf Beraterseite aktiv, und beobachtet zunehmend, dass ganze Unternehmen "erkranken" können - an Strukturen, Managementmethoden und Unternehmenspolitik. Dann vermittelt sie. Welche Maßnahmen zu einem manchmal schmerzhaften, aber erfolgreichen Prozess der "Gesundung" notwendig sind, erfahren Sie von Beate Reisinger hier.
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MITTENDRIN
Der Guru fürs Smartphone-Meditation ist gut für Körper und Seele. Das haben auch Entwickler erkannt und unzählige Meditations-Apps auf den Markt gebracht. Diese Anleitung soll bei der Wahl für den inneren Frieden helfen:
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More hugs, less knocks. Sollte man seine Kinder zu Führungspersönlichkeiten erziehen? Wer diese Frage bejaht und bereits im frühen Kindesalter die Weichen stellen will, sollte genau dasselbe tun, wie alle anderen Eltern auch: auf Streicheleinheiten und viel Zeit mit ihnen setzen.
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Nach Graffiti kommt Tape Art. Die Fachwelt streitet, ob die Bilder aus Klebeband eher Kunst oder Kommerz darstellen. In jedem Fall erregen sie Aufmerksamkeit - auf Messen oder in Galerien. Große Marken gehören zu den begeisterten Kunden. 
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AUS DER COMMUNITY
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Annett Fibian
Fash Back
"Voller Schrank - und nichts zum Anziehen drin"
Seit zwei Wochen ist ein neuer Anbieter im Second-Hand-Markt aktiv: Fash Back kauft jegliche getragene Markenware an - und entlohnt die Einsender wahlweise mit Bargeld oder Einkaufsgutscheinen. Annett Fibian verantwortet das Marketing bei der Hamburger Ankaufsplattform. Ihr gefällt die Idee, dass Fehlkäufe mit Fash Back nicht mehr im Schrank verstauben müssen. Als Neuling in der Start-up-Welt tastet sich die ehemalige Beiersdorf-Managerin jedoch noch an ihr neues Umfeld heran: "Im Start-up kann und muss man am besten alles sein", sagt sie augenzwinkernd im SAAL ZWEI-Interview: "Markenstratege, Grafiker, Texter, Kurier, Controller, Informatiker, Handwerker..."
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MEISTGEKLICKT IN DER VORWOCHE
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Stefanie Bilen
SAAL ZWEI
"Frau Ministerin Schwesig: Kinder sind in der 5. Klasse noch nicht erwachsen." SAAL ZWEI-Chefredakteurin Stefanie Bilen stellt der Familienministerin in einem offenen Brief die Frage: Wie lassen sich 13 Wochen Ferien und das tägliche Lernpensum von Jugendlichen mit einer Berufstätigkeit vereinbaren?
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RAUSSCHMEISSER
Smombie statt merkeln: Einen hat der Smombie dem Swaggetarier oder der Tinderella voraus. Er wurde gerade zum Jugendwort des Jahres gewählt und verweist die Konkurrenten auf die Plätze. Bambus oder?
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Kathrin Bierling
Eva Buchhorn
Anna Marohn