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Ausgabe 42 vom 09.12.2015

DIESE WOCHE AUFGEFALLEN
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Notiert von:
Nicole Mai
Co-Gründerin
SAAL ZWEI
"Angesichts der kippenden Stimmung gegenüber den in unserem Land Schutz suchenden Flüchtlingen bin ich sprachlos. 'Ich möchte nicht, dass meine Töchter später hier ein Kopftuch tragen müssen' - solche Stammtischparolen sind mir in einem Gespräch auf einem renommierten Start-up Event entgegengebracht worden. Sogar vertraute Wegbegleiter heizen die Diskussion an. Da finde ich die Haltung der Kölner Bürgermeisterin, die trotz des lebensgefährlichen rechtsextrem-motivierten Attentats bereits nach sieben Wochen ihr Amt beherzt aufnimmt, einfach großartig. Hut ab - wir brauchen alle mehr Courage!"
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Rekers Auftritt bei TV-Show zu ihrem Amtsantritt
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Initiativen aus kleinen Städten bündeln sich auf Facebook gegen Flüchtlinge...
VON MÄRKTEN UND MENSCHEN
Frankreichs Ruck nach rechts: Für Marine Le Pein sind die Regionalwahlen ein Fingerzeig Richtung Präsidentenwahlen 2017. Die Komplexität der Welt auf einfache Erklärungen zu reduzieren, sieht Soziologe Armin Nassehi als Ursache für ihren klaren Wahlsieg. Was bedeutet der Siegeszug der europafeindlichen Nationalisten für die Pläne der EU?
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Die verlorene Generation. Hierzulande zerbricht sich die Jugend den Kopf aufgrund zahlreicher Optionen für die Zukunft, anderswo steckt die gleiche Generation in der Sackgasse. In Spanien verzweifelt man an Jugendarbeitslosigkeit, Griechenlands Emporkömmlinge stehen vor einem riesigen Schuldenberg, in UK sind "Zero Hour Contracts" gang und gäbe. Hin- und hergerissen - Europas Jugend.
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Nun wird auch Siemens start-uppig. Nach Konzernen wie Eon oder Metro wollen die Münchener eine Spielwiese für Innovationen schaffen und mehrere 100 Mio. Euro dafür bereitstellen. CEO Joe Kaeser hat das Innovationsdefizit samt der verantwortlichen langsamen Strukturen identifiziert und will so entgegenwirken.
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EXKLUSIVES SAAL ZWEI-INTERVIEW
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Rebekka Reinhard
Philosophin
"Seien Sie weder wehrloses Schaf noch argloses Mädchen"
Rebekka Reinhard geht mit den Frauen hart ins Gericht: Die Philosophin fordert sie auf, sich aus dem Opferkult heraus zu bewegen - und spricht damit insbesondere auch moderne Frauen an. 'Ich muss' sei eine Einstellung, die selten als Katalysator dient. In ihrem neuen Buch "Kleine Philosophie der Macht - *nur für Frauen" gibt sie Tipps, wie sich ihre Leserinnen - und auch Leser - von angestaubten Denkmustern lösen können, um eigene Lebenszeit nicht mehr zu verschwenden. Der Schlüssel zu Glück und Freiheit, so die Bestseller-Autorin, sei es, die Macht über sich selbst zurückzugewinnen. Eine echte Lese-Empfehlung!
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WER SICH BEWEGT
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Julie Linn Teigland
(EY)
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) setzt ein Zeichen: Julie Linn Teigland, zuletzt verantwortlich für die EMEIA-Region, wird künftig das EY-Geschäft im deutschsprachigen Europa leiten und löst damit Graf Georg Waldersee ab, der in den Aufsichtsrat wechselt.
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Julia Merkel
(R+V)
Ab Januar 2016 wird die R+V Versicherungsgruppe eine Frau im Vorstand haben. Julia Merkel, 50, übernimmt die Ressorts Personal und Dienstleistungen und ist damit auch Arbeitsdirektorin der 14.700 Mitarbeiter. Die Managerin war zuvor in der Konsumgüterindustrie tätig, u.a. bei der Metro-Gruppe und bei Esprit.
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Caren Kenthner-Kappesz
(Glossybox)
Caren Genthner-Kappesz, langjährige Ebay-Managerin mit C-Level Erfahrung beim Shoppingclub Brands4Friends und zuletzt beim südafrikanischen Medienunternehmen Naspers, übernimmt ab Januar die Führung der Rocket Internet-Beteiligung Glossybox. Sie löst den Gründer Charles von Abercron ab, der sich aus dem Management zurückzieht.
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DIE PERSÖNLICHE PERSPEKTIVE
"Es ist schwieriger, ein Unternehmer zu sein, als Merrill Lynch zu leiten." Sagt Sallie Krawcheck, die ehemalige Chefin der Investmentbank, die sich vor zwei Jahren selbstständig machte und die Netzwerk-Firma Ellevate kaufte. Für alle Unentschlossenen hat sie neun Gründe aufgeschrieben, warum das Start-up-Leben hart ist.
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'Primus inter pares' statt 'Comand & Control'. Die Generation Y wurde mittlerweile unter fast jedem Blickwinkel betrachtet: Wie ist sie zu managen? Was motiviert sie? Doch wie gestalten die Millennials die Managerrolle selbst? Interessenten können sich an einer derzeit laufenden Studie beteiligen!
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Let's make work better. Diesen Leitsatz hat sich Google's Projekt 're:Work' auf die Fahnen geschrieben. Auf einer Plattform macht der IT-Konzern seine Erfahrungen rund um das Thema Management öffentlich zugänglich - genauso wie Fallstudien aus anderen Unternehmen und Blogs.
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MANAGEMENT-TIPP, GANZ PERSÖNLICH
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Ulrike Aichhorn
"Wir wollen Autos, keine Frauenwagen"
Ulrike Aichhorn freut sich, dass Automobilhersteller die Zielgruppe Frauen für sich entdecken. Allerdings würde die Beraterin ihnen gerne noch ein, zwei Tipps mit auf den Weg geben: Weil sie sich nicht ernst genommen fühlt, wenn unsensible Autoverkäufer ihr einen praktischen Kleinwagen andrehen wollen, obwohl sie sich für eine PS-starke Limousine interessiert. 'Obacht, liebe Hersteller und Händler', schreibt sie in ihrer SAAL ZWEI-Kolumne: 'Genauso wenig, wie Sie Männern ein- und desselbe Auto verkaufen, können sie Frauen über einen Kamm scheren!'
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MITTENDRIN
Geschichten, die Medien nur oberflächlich oder gar nicht behandeln, sollen bei "This Human World" Beachtung und Tiefe finden. Bei dem Filmfestival werden sowohl alltägliche als auch außergewöhnliche Geschichten aus Krisenregionen erzählt. Wichtig und sehenswert.
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Endlich wieder durchschlafen! Wer unter Schlaf- oder Ruhelosigkeit leidet, muss nicht gleich in eine teure Schlafklinik wie die von Dr. Puelacher einchecken. Wer Probleme hat, kann seine Erkenntnisse wie das 'Schlaf-Dreieck' auch erstmal zu Hause ausprobieren.
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Verreisen ohne Hotel: Wer alternative Übernachtungs-Stätten sucht, hat inzwischen reichlich Auswahl. Neben Airbnb bieten Plattformen wie Couchsurfing, Bedycasa und WWOOF manch ungewöhnlichen Schlafplatz an. Zehn Anbieter im Überblick:
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MEISTGEKLICKT IN DER VORWOCHE
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Dominic Veken (l.), Ulrich Schnabel
(Fotos: privat, M. van Kann)
"Wofür arbeiten wir eigentlich?", fragte der Unternehmens-Philosoph Dominic Veken kürzlich in seinem SAAL ZWEI-Betrag. Für die Bezahlung, ja, aber warum nicht häufiger für einen tieferen Sinn? Damit sich die viele Zeit, die wir in den Job investieren, auch lohnt. Das sei nicht zu empfehlen, antwortete Ulrich Schnabel, Physiker und Buchautor, vorige Woche. Weil Jobs mit Sinn häufig dazu führen, dass wir uns noch stärker unter Druck setzen und selbst ausbeuten...
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RAUSSCHMEISSER
Datingportale für jede Liebesnische: Was kann Menschen nicht alles verbinden und zur großen Liebe führen. Das dachten sich wohl auch die Gründer dieser etwas ausgefallenen Dating-Portale. Von Disney-Liebhabern über Allergiker bis hin zu Clowns ist alles dabei:
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Christina Kufer
Nina Streeck
Tanja Kewes