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Ausgabe 7 vom 18.02.2015

DIESE WOCHE AUFGEFALLEN
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Notiert von:
Christina Kufer
Jura-Studentin, Journalistin
SAAL ZWEI-Gastautorin
"Completeness is an extravagant illusion. Nach drei Tagen in Äthiopien ist es dieser Satz, den ich mit nach Hause nehmen werde. Auf Einladung der Welthungerhilfe habe ich in Addis Abeba mit Denkern und Machern, darunter Prof. Gesine Schwan, über Migration, Solidarität und Wachstum diskutiert. Selbstredend haben wir kein Patentrezept gefunden. Nur das Verständnis nochmal geschärft: Das Leben und die Werte der 'Weißen' sind nicht vollkommen. Und wir müssen anfangen, unser Handeln und unsere Meinungen stets aufs Neue zu hinterfragen."
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VON MÄRKTEN UND MENSCHEN
Duales System - deutsches Erfolgsmodell? Während in den USA das hiesige Ausbildungssystem als mögliche Lösung für hohe Jugendarbeitslosigkeit gepriesen wird, regen sich die Engländer darüber auf, die Lehre sei ungerecht und veraltet.
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VW exportiert Lehre in USA
Die Fackel soll brennen: Berlin und Hamburg buhlen um die Bewerbung für die Olympischen Spiele. Man ist vor allem vom wirtschaftlichen Nutzen für die Region überzeugt. Doch wie viel steckt wirklich hinter dem Mythos "Wirtschaftsmotor Olympia"? Eine Betrachtung am Beispiel Berlin.
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Von Werbung zu Advertainment: Auf der Videoplattform Youtube streift sich Werbung ihr graues Image ab und hüllt sich in kunterbunte Gewänder. Der Trend der Onlinekampagnen von Unternehmen geht hin zu Werbung, die gesehen werden will.
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EXKLUSIVES SAAL ZWEI-INTERVIEW
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Isabell Welpe, TU München
Ana-Cristina Grohnert, Ernst & Young (r.)
"Auf Führungskräfte kommt mehr Wettbewerb zu"
Funktionieren Unternehmen besser, wenn eine Minderheit an der Spitze die Richtung vorgibt - oder wenn möglichst viele in die Entscheidungsfindung einbezogen sind? Es kommt darauf an, heißt die unbefriedigende Antwort. Fakt ist, dass Führungskräfte wie Mitarbeiter mehr Einflussnahme wünschen. Interview mit Professor Isabell Welpe, der Organisatorin der Konferenz "Demokratische Unternehmen", sowie Ana-Cristina Grohnert von Ernst & Young, die ihre Führungskräfte längst auf einen Kulturwandel eingeschworen hat. Mit kleinem Aber: Von einer Belegschaft, die ihren Chef abwählen darf, hält sie nichts.
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WER SICH BEWEGT
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Marianne Dölz
Marianne Dölz, 47, ist neue Deutschland-Chefin von Facebook. Die Media-Expertin hat 22 Jahren auf Agenturseite gearbeitet, bevor sie 2009 als Geschäftsführerin in die Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte. 2013 nahm sie dort ihren Hut. Bei Facebook berichtet sie an Martin Ott, Managing Director Nord-, Zentral- und Osteuropa.
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Verena Pausder
Verena Pausder, Co-Gründerin des Kinder-App-Anbieters Fox und Sheep, hat Kasse gemacht und ihr Start-up an den Spielzeug-Konzern Haba verkauft. Über den Kaufpreis wurde offiziell Stillschweigen vereinbart, die Rede ist von einem zweistelligen Millionen-Betrag. Pausder und ihr Co-Gründer Moritz Hohl bleiben mit 22 % beteiligt.
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Menting Gao (l.), Verena Hubertz
"Eigentlich wollten wir eine Buritos-Kette gründen"
Sie sind erst 25 und 27 Jahre alt, haben direkt nach dem Studium ihre Firma gegründet und auf einen Bereich gesetzt, der schon mehr als besetzt war: Kochrezepte. Weil sie einen echten Bedarf sahen. Also haben Mengting Gao und Verena Hubertz eine App entwickelt, die nicht nur gut designt ist und mit Videos arbeitet, sondern auch nutzerfreundlich daherkommt. Jetzt haben die BWLerinnen eine Finanzierungsrunde abgeschlossen und sagenhafte 1,8 Mio. $ eingesammelt.
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DIE PERSÖNLICHE PERSPEKTIVE
Andere Länder, andere Sitten: Diese Amerikanerin ist für ihren Job nach Deutschland gezogen - und gibt schonungslos Feedback. Neun Eigenschaften, die sie ändern musste, um hierzulande klarzukommen.
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Die Frage aller Fragen - ein Klassiker im Job-Interview: Was ist Ihre größte Schwäche? Kann man darauf eigentlich richtig antworten? Unbedingt, meint dieser Autor: Schonungslos offen. 
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Steve Jobs war dafür bekannt, nicht zimperlich mit seinen Angestellten zu sein. Dahinter steckte Kalkül, erläutert Chefdesigner Ive jetzt. Chefs seien nicht dafür da, gemocht zu werden, sondern um klare, unmissverständliche Ansagen zu machen.
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MANAGEMENT-TIPP, GANZ PERSÖNLICH
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"Sie will ja gar nicht Karriere machen"
"Diesen Satz höre ich häufig von männlichen Führungskräften. Ich widerspreche dieser Aussage, wo immer ich kann. Gleichwohl habe ich den Eindruck, dass es die viel beschworene gläserne Decke auch in den Köpfen von Frauen gibt - weil sie sich den nächsten Karriereschritt nicht zutrauen. Deshalb lautet mein Appell: Suchen Sie nicht nach Gründen, warum ein Job 'zu groß' für Sie ist, sondern überlegen Sie etwa, wie Sie Tagesabläufe um die neuen Anforderungen herum organisieren können. Das mag anstrengend sein, aber es ist möglich."
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MITTENDRIN
Prüde war mal: Der Siegeszug der Buchserie "50 Shades of Gray" geht in den Kinosälen weiter. Gerade zum Valentinstag strömten Massen in die Kinos, um sich ihre Portion Romantik und Erotik abzuholen.
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Laufsteg der Menschlichkeit: Wie immer wimmelt es bei der New York Fashion Week nur so von Stars und Sternchen. Doch eine Frau stiehlt allen dieses Jahr die Show. Jamie Brewer leidet unter dem Down-Syndrom und läuft als Model auf der Fashion Week mit.
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Wider die Natur: Für alle „Latte-macchiato-Kinderlosen“. Sarah Diehl rollt die wechselvolle Geschichte von Kindheit und Mutterschaft auf. Nüchtern und unaufgeregt dekonstruiert sie populäres Halbwissen. „Die Uhr, die nicht tickt“ ist ein starkes Plädoyer für Flexibilisierung des bestehenden Familienkonzepts.
In Kooperation mit Fixpoetry werden hier in loser Folge weitere Bücher für Sie besprochen.
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MEISTGEKLICKT IN DER VORWOCHE
Milliardärin mit 30. Elisabeth Holmes ist die neue Superfrau der Tech-Szene. Sie hat die Elitehochschule Stanford zwar abgebrochen, dafür entwickelte sie ein Verfahren zur nervenschonenden Blutabnahme. Aktueller Wert ihrer Firma: 9 Mrd. Euro.
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RAUSSCHMEISSER
Da läuten die Hochzeitsglocken. Oder eher gesagt die Rekordglocken. Eine Frau im US-Bundesstaat Utah will sich mit 46 gefangenen Brautsträussen im Guinessbuch der Rekorde verewigen.
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GANZ ZUM SCHLUSS: 3 FRAGEN AN 30 FRAUEN
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Aus dem Leben einer Ex-Vorständin
Ruhig ist es nur für kurze Zeit um sie gewesen: Seit Katja Kraus 2011 als Marketing-Vorständin beim Hamburger SV ihren Hut nehmen musste, ist sie in viele Rollen geschlüpft: Buch-Autorin, Agentur-Chefin, Dax-Aufsichtsrätin. Das Erstaunliche daran: Sie pflegt all diese Rollen parallel. Nach ihrem Verkaufsschlager "Macht" legt sie jetzt ein Buch über Freundschaft vor. Wie beruhigend zu lesen, dass Politiker, Sportler und Konzernbosse sich gleichermaßen Zeit nehmen, um mit der Ex-Fußballerin über Nähe und Distanz zu philosophieren... 
In Kooperation mit

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SAAL ZWEI-AKTION
SAAL ZWEI lokal-Abend mit Katja Kraus in THE DO SCHOOL, Hafencity|Hamburg
Am 19. März 2015 um 20.00h liest Katja Kraus aus ihrem neuen Buch "Freundschaft - Geschichten von Nähe und Distanz". Erfahren Sie an dem Abend pesönlich, was die Managerin und Autorin Kraus von ihren Gesprächspartnern aus Politik, Kultur und Sport dazu herausgefunden hat. Anschließend Get-together mit Wein & Brezel!
> Hier anmelden - wir freuen uns auf Sie!

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Bekannt aus:

SAAL ZWEI-GASTAUTOREN

Sabine Kartte
Petra Schäfer
Bea Kemner