Applaus für: Kimberly Crow, Englisch-Kennerin

#SponsoredPost. Sie wandelt zwischen den Welten: Als amerikanische Sozialwissenschaftlerin, die in Hamburg lebt und arbeitet, vereint Kimberly Crow mehrere Themen auf gewinnbringende Weise. Sie coacht deutsche wie englische Führungskräfte - und sie frischt die Sprachkenntnisse hiesiger Berufstätiger auf. Kürzlich ist ihr Buch "Englisch in Siebenmeilenstiefeln" erschienen. Eine absolute Leseempfehlung, weil es Sprache und Kultur auf humorvolle und unterhaltsame Weise vermittelt.
Hamburg, den 28. September 2016 - SAAL ZWEI-Advertorial

"Bei mir steht der Charakter im Zentrum"

SAAL ZWEI: Frau Crow, Sie haben "Englisch in Siebenmeilenstiefeln" geschrieben, das Sie eine "phantasievolle und kurzweilige Entdeckungsreise in die englische Sprache" nennen. Was unterscheidet das Buch von anderen Englisch-Lehrbüchern?

Kimberly Crow: Dieses Buch ist vom Genre her eine Art Zwitter, denn obwohl es ein Sachbuch ist, in dem sich ein Faktum an das nächste reiht, sind diese Fakten in eine fiktive Rahmengeschichte eingebettet. Auf der Reise durch die englische Sprache erfahren Sie zum Beispiel, was eine Löwenzahnwiese und Small Talk gemeinsam haben, was gefühlte Sprache und Hologramme verbindet und was es mit verheirateten Worten auf sich hat. Sie wandern auf den Berggraten der englischen Artikel und segeln in Optimisten auf die Buchstabierinsel der Zwei Geschwindigkeiten.
Sachlich richtig ist soweit alles, was Sie da lesen können, nur eben dass sonst niemand mit Ihnen durchs englische Grammatikgebirge kraxelt, sich mit Ihnen in einen Flieger setzt, um über den englischen Wortschatz zu fliegen oder mit Ihnen einen Rundgang durch den Charakter der englischen Sprache macht.

Sie betonen den Charakter der englischen Sprache im Verlauf des Buches häufiger. Warum finden Sie das Thema so wichtig für Menschen, die ihre Englischkenntnisse auffrischen wollen?


Dreh- und Angelpunkt jeder Sprache ist meiner Meinung nach ihr Charakter. Wir sagen, was wir sagen, nicht einfach so, sondern es ist immer in gesellschaftliche Vorstellungen eingebettet. Ein 'when you get a chance, take a look at those numbers' bedeutet nicht, dass man sich die Zahlen bei Gelegenheit ansehen sollte, sondern dass man das als nächstes tun sollte. Hier ist, wie ich es nenne, kulturelles und nicht wörtliches Übersetzen gefragt.
Beim Erlernen bzw. dem Verbessern von Fremdsprachen geht es oft nur um Werkzeuge und Techniken, das heißt Vokabeln und Grammatik. Aber eine Sprache ist viel mehr, sie ist lebendig, und dieses Lebendige bekomme ich nur zu fassen, wenn ich den Charakter einer Sprache kenne. Ich muss auch Werkzeug und Technik beherrschen, doch dass man damit alleine an Grenzen stößt, wissen alle die, die eine andere als ihre Muttersprache sprechen. Deshalb steht bei mir der Charakter im Zentrum. Wenn man den begriffen hat, geht es mit dem Rest in Siebenmeilenschritten voran.

"'Thinking outside the box' gehört bei mir dazu"

Neben Ihrer Autorenschaft bieten Sie Coachings für Führungskräfte an. Inwieweit bringen Sie Ihren Hintergrund als amerikanische Sozialwissenschaftlerin ein, die in Deutschland lebt?

Bedingt durch meinen persönlichen und akademischen Hintergrund bin ich es gewohnt, 'to think outside the box'. Das ist eine Grundvoraussetzung, wenn man Strukturen, die einer gesunden Weiterentwicklung im Wege stehen, aufspüren und mit neuen Ansätzen ersetzen will. Es sind die Übergangsstellen, an denen wir erkennen können, wo wir etwas verändern, wo wir ansetzen können, um beispielsweise zu einem zeitgemäßeren Führungsstil zu finden. Das Pendeln zwischen zwei Welten, das Wissen um die Kräfte, die alleine schon durch das organisatorische Eingebundensein wirken und durch die Wechselwirkungen mit anderen gesellschaftlichen und individuellen Akteuren verstärkt werden, formen für mich eine äußerst tragfähige und gleichzeitig flexible Basis für meine Arbeit mit Führungskräften.
Wichtig ist mir dabei, dass es nicht um ein Ganz oder Garnicht, sondern um eine möglichst realistische Betrachtung der gegebenen Situation und dem gewünschten Zustand geht sowie dem Aufdecken eines gangbaren Weges dort hin.

"Wenn Sie lachen können, können Sie auch Neues aufnehmen"

Ihr Buch ist ein humorvolles Werk. Versuchen Sie auch im Coaching, Humor mit einfließen zu lassen?

Humor steht mit an erster Stelle meiner Arbeit. Wenn Sie lachen können, können Sie auch Neues aufnehmen und es sich zu eigen machen. Häufig gibt es in dem Sinn kein Richtig oder Falsch, sondern einfach nur ein Anders. Dieses 'Anders' kann leicht bedrohlich wirken, doch mit einer Prise Humor verflüchtigt sich das Unwohlsein, die Angst - und dann kann wieder Bewegung hineinkommen, und schon ist man einen Schritt zur Seite getreten und kann Dinge mit neuen Augen sehen. Humor funktioniert aber nur, wenn ich die Leute, die zu mir kommen, da abhole wo sie sind und wir u.a. dadurch ein Vertrauensverhältnis aufbauen können. Und diese Offenheit geht bei meinen Coachings dann Hand in Hand mit gemeinsam geteiltem Humor.

Gibt es Unterschiede bei Ihrer Arbeit mit angelsächsischen bzw. deutschen Managern?

Ja, die gibt es. Bedingt durch ihren unterschiedlichen soziokulturellen Hintergrund haben sie unterschiedliche Vorstellungen von dem, wie geführt werden soll und was von den Mitarbeitern erwartet wird. Wie oft greift man ein, wie spricht man Mitarbeiter an, was glaubt man, was von einem als Führungskraft erwartet wird? Das und etliches Mehr unterscheidet sich und wird besonders virulent, wenn es um das Führen interkultureller Teams geht.
Die Sprache spielt dabei eine wichtige Rolle. Wir hatten es ja vorhin vom Charakter der Sprache, und das macht sich auch beim Thema Führung bemerkbar. Zum Beispiel wenn es um das vermeintliche Duzen und das Anreden mit Vor- oder Nachname geht. Das alles gilt es zu berücksichtigen und 'kulturell' zu übersetzen.


Dr. Kimberly Crow ist zu erreichen über Dr. Crow Consulting. Weitere Infos über "Englisch in Siebenmeilenstiefeln" erhalten Sie hier

Dieses Interview ist ein Advertorial im Auftrag von Dr. Kimberly Crow bei SAAL ZWEI.

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