"Applaus für: Margret Tewes und Daniela Kuberka von KIM, Kompetenz im Management"

#SponsoredPost: Seit mehr als fünfzehn Jahren bringen Margret Tewes und Daniela Kuberka von KIM, Kompetenz im Management, erfahrene Führungskräfte mit Nachwuchskandidatinnen in NRW zusammen. Damals hatte ein Mentoring-Programm für Frauen noch Seltenheitswert, inzwischen sind sie weit verbreitet. Warum eine Teilnahme absolut lohnt und wieso nicht nur Mentees, sondern auch Mentorinnen profitieren, erzählen die Initiatorinnen im SAAL ZWEI-Interview.
Mentoring-Programm KIM, das Netzwerk für Frauen in Führungspositionen in NRW, bringt Mentorinnen und Mentees zusammen
Castrop-Rauxel, den 27. April 2016 - SAAL ZWEI-Advertorial

"Fehlende Qualifikationen konnten die Ursache nicht sein"

1. SAAL ZWEI: Frau Tewes, Sie haben bereits Ende der 1990-er Jahre ein Mentoring-Programm ins Leben gerufen, bei dem Managerinnen junge aufstiegsorientierte Frauen begleiten. Damals war Mentoring weitaus weniger geläufig als heute. Wie kam es dazu und welche Erfahrungen haben Sie seitdem gemacht?

Margret Tewes: Als KIM 1998 auf Initiative des NRW-Frauenministeriums konzipiert wurde, gab es folgende Ausgangslage: Zwar stieg der Anteil beruflich sehr gut qualifizierter junger Frauen seit den 1980-ern stetig, dies spiegelte sich aber kaum in einem messbar wachsenden Anteil von weiblichen Führungskräften in den Unternehmen wider. Fehlende Qualifikationen konnten dafür nicht die Ursache sein. Vielmehr wurden die Tatsachen, dass junge Frauen viel weniger in berufliche Netzwerke investierten und dass sie nur wenige erfolgreiche Führungsfrauen als Rollenvorbilder hatten, als mitentscheidend betrachtet.
Zu dem Zeitpunkt hatten einige Großunternehmen in Deutschland bereits sehr positive Erfahrungen mit Mentoring-Programmen für weiblichen Führungsnachwuchs gemacht. Deshalb sollte dieses Instrument auch Frauen aus kleinen und mittelständischen Unternehmen in NRW zugänglich gemacht werden. Neben der individuellen Karriereförderung hat KIM seither ein Netzwerk von rund 700 Führungsfrauen in NRW aufgebaut, von dem Mentorinnen wie Mentees profitieren.

"Es ohne Hilfe an die Spitze zu schaffen, ist eine Illusion"

Fröhliche Gesichter: eins der vielen KIM-Tandems

2. SAAL ZWEI: Gibt es noch Vorbehalte bei jungen Frauen, weil sie es auch ohne Hilfe an die Spitze schaffen wollen?

Margret Tewes: In der Tat trifft man in den Gesprächen mit Mentee-Bewerberinnen gelegentlich auf das Abgrenzungsbedürfnis, um Himmelswillen nicht als "Quotenfrau" wahrgenommen zu werden. Aber die Vorstellung, es ohne Hilfe an die Spitze zu schaffen, ist eine Illusion. Jede Führungskraft in einer Spitzenposition hatte auf die eine oder andere Weise Unterstützung auf ihrem Karriereweg. Junge Männer nehmen die Förderung von Vorgesetzten und Netzwerken nur viel selbstverständlicher in Anspruch oder fordern sie sogar offensiv ein. Allerdings stehen ihnen dafür auch vielfältige informelle Gelegenheiten wie beispielsweise das Bierchen nach Feierabend zur Verfügung, die für junge Frauen heikler sein können. Das Mentoring kann auf jeden Fall wichtige Impulse setzen, ein besseres Verständnis für die Bedeutung von Networking zu bekommen, den Blick dafür schärfen, wie man dem Chef dabei hilft, die eigenen Ambitionen wahrzunehmen und wie Frauen Stolperfallen in informellen Situationen umgehen. Karriere allein aus eigener Kraft machen zu wollen, ist die falsche Strategie.

"Ich kann mich vom Arbeitsbienchen abgrenzen"

Matching: Welche Mentorin und welche Mentee finden zusammen?

3. SAAL ZWEI: Frau Kuberka, was "lernen" Mentees im Mentoring?

Daniela Kuberka: Der persönliche Profit, den Mentees aus dem Mentoring ziehen können, hat viele Facetten. Typische Aussagen von Mentees am Ende eines Mentoring-Jahres, die gut zusammen fassen, was man erreichen kann, sind beispielsweise: 'Ich habe keine Angst mehr vor etwas Neuem', 'Ich bin in meiner Rolle stimmiger geworden', 'Ich kann mich vom Arbeitsbienchen abgrenzen' oder 'Führung ist Handwerk. Überlegung, Ruhe und Vorbereitung'.

Für viele Mentees ist das Mentoring ein richtiger Kick für die Karriere. Das Fazit einer Mentee zu ihren Mentoring-Erfolgen ist zum Beispiel: 'Allein hätte ich dafür sicher drei Jahre gebraucht'. Für einige Mentees spielt auch das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Mentoring eine Rolle. 'Gut informiert sein und präsent bleiben', ist hier der wichtigste Tipp, den die Mentorinnen mit auf den Weg geben. Auch wie der Wiedereinstieg nach einer kurzen Auszeit und/oder eine Führungsposition mit Kind gemanagt werden kann, wird im Mentoring besprochen.

"Mentoring hilft auch den Mentorinnen, nicht nur den Mentees"

Gabriele Sons, Vorstandsmitglied thyssenkrupp Elevator AG, war Festrednerin bei der Verabschiedung des 18. KIM-Jahrgangs bei unternehmer nrw in Düsseldorf.

4. SAAL ZWEI: Und warum machen viel beschäftigte Managerinnen bei einem solchen Programm mit?

Daniela Kuberka: Mentorinnen machen die Erfahrung, dass das Mentoring nicht nur die jungen Nachwuchskräfte zu neuen Schritten bewegen kann. Es kommt auch – gar nicht so selten – vor, dass die Mentorinnen im Mentoring ihre berufliche Position verändern: 'Vermutlich wäre ich diesen Schritt nicht gegangen, hätte ich mich in den letzten zwei Jahren nicht so intensiv mit meinen Mentees ausgetauscht', sagt eine Mentorin, die jetzt eine Abteilung mit 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führt. 'Irgendwann habe ich mich gefragt: Ich kann anderen gute Karriereratschläge geben. Aber was mache ich eigentlich selbst?' Die Mentorinnen mussten sich selber oft in Männerdomänen durchsetzen und möchten ihre Erfahrungen an die neue Generation Führungsfrauen weitergeben. 'Beim Weiterkommen unterstützen, bei Fallstricken helfen…' ist so auch das Anliegen einer weiteren KIM-Mentorin. Natürlich profitieren Mentorinnen auch vom Netzwerk und nutzen die Gelegenheit für neue Impulse und neue Kontakte.

"Wir freuen uns auf viele Bewerbungen"

Die Organisatorinnen: Margret Tewes (l.) und Daniela Kuberka

5. Im Herbst startet Ihr nächster Jahrgang. Wer kann sich bei Ihnen bewerben?

Margret Tewes: KIM spricht weibliche Nachwuchsführungskräfte an, die vorzugsweise in einem mittelständischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen arbeiten und die eine Führungsposition anstreben. Unser nächster Jahrgang startet am 2. September 2016.

Die Eckdaten: KIM-Kompetenz im Management

Bewerbungsaufruf für den neuen Mentoringjahrgang 2016/2017

 

* Sie sind eine gut qualifizierte Frau und haben nach dem Studium bereits erste Berufs-, vielleicht auch schon erste Führungserfahrungen gesammelt?

* Sie haben beruflichen Ehrgeiz und streben kurz- oder mittelfristig eine Führungsposition an?

* Sie arbeiten in einem privatwirtschaftlichen, vorzugsweise mittelständischen Unternehmen in NRW?

* Dann ist das Mentoring-Programm KIM-Kompetenz im Management

das Richtige für Sie! Bewerben Sie sich bis zum 10. Mai 2016 als Mentee für den nächsten Jahrgang. Dieser beginnt am 2. September 2016. Nähere Informationen sowie den Bewerbungsbogen für Mentees finden Sie auf unserer Website www.kim.nrw.de

Der Teilnahmebeitrag für Mentees beträgt 1.000,- €.

Dieses Interview ist ein Advertorial im Auftrag von KIM, Kompetenz im Management. (Alle Fotos: Christine Sommerfeldt, Düsseldorf)

 

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