Die Zukunftsmacher: Yukiko Kobayashi und Alexa-Andrea Drichelt vom Impact Dock Hamburg

#Sponsored Post: Während Skeptiker noch zweifeln und hadern, haben zwei Managerinnen in Hamburg längst losgelegt. Yukiko Kobayashi und Alexa-Andrea Drichelt bringen mit einem Cross-Mentoring-Programm qualifizierte Zuwanderer und Key-Player aus Hamburger Unternehmen zusammen. Der Zuspruch ist enorm, jüngst informierte sich sogar Frank-Jürgen Weise vom Bundesamt für Migration und der Bundesagentur für Arbeit über ihre Erfahrungen. In Kürze startet die zweite Staffel des Programms. Portrait des Impact Docks, das innovatives Unternehmertum mit herausfordernden gesellschaftlichen Fragestellungen zusammenbringt.
Yukiko Kobayashi (l.), Alexa-Andrea Drichelt, Gründerinnen Impact Dock
Hamburg, den 17. Februar 2016 - SAAL ZWEI-Advertorial

"Wir bringen qualifizierte Zuwanderer und Hamburger Unternehmen zusammen"

1. SAAL ZWEI: Yukiko, was tut Ihr, um Zugewanderte in den Arbeitsmarkt zu integrieren? 

Yukiko Kobayashi: Im Rahmen unseres Cross-Mentoring-Programms bringen wir qualifizierte Zuwanderer und Key-Player aus Hamburger Unternehmen und Organisationen in einem einjährigen Entwicklungsprozess zusammen.
Wichtig ist dabei die fachliche und menschliche Passung von Mentee und Mentor – das heißt wir bringen die Pharmazeutin zum Pharmaunternehmen, den BWL-er mit Banking-Erfahrung zur Bank und den Nautiker zum Nautiker. 
Darüber hinaus muss es natürlich auch menschlich passen. Entscheidend hinsichtlich Wirkung und Erfolg des Mentorings ist die 1:1-Beziehung, die über die Zeit hinweg entsteht. Jeder Mentee findet – mit Hilfe seiner Mentorin oder seines Mentors – einen je individuellen Weg in die Arbeitswelt hinein; das lässt sich unserer Erfahrung nach nicht standardisieren. Persönliche Kontakte und Beziehungen sind hier das Instrument der Wahl.  In der Regel starten die Dyaden mit einer Kennenlernphase, viele gehen dann zu einem Praktikum über und am Ende des Jahres kann der Einstieg in ein reguläres Arbeitsverhältnis stehen.

"Zuwanderer bedeuten potentielle Märkte. Sie sind Kunden von morgen"

2. Welchen Hindernissen begegnet Ihr bei Eurer Arbeit?

Am Anfang war es gar nicht so einfach, die ersten Unternehmen 'an Bord' zu bekommen. Vor allem war es für viele Unternehmen nicht klar, daß es von Vorteil – von wirklichem ökonomischen Vorteil ist – mit Zuwanderern so zügig wie möglich in Kontakt zu gehen.
Die ca. 40.000 Zuwanderer, die bis Ende 2015 in Hamburg eingetroffen sind, bedeuten potentielle Märkte, mögliche zukünftige Kunden – und je früher ich mich mit der Perspektive dieser potentiellen Kunden beschäftige, desto eher kann ich mir dieses Marktsegment erschließen.
Beispiel Banken: Zuwanderer eröffnen Konten! Als  Bank kann ich also eine Schlüsselperson meiner Organisation mit einem Mentee erarbeiten lassen, wie ich mir dieses Klientel – mit arabisch-kulturellem Hintergrund - erschließen kann. Es ist gut möglich, dass so ein Konto andere Features haben wird, dass ich den Kundenkreis mit einer anderen Marketing-Strategie ansprechen werde, etc. Hier kann mir der Mentee helfen.

"Für Mentoren ist es eine inspirierende Gelegenheit, sich quer zu vernetzen"

3. Welche Unternehmen und Organisationen unterstützen Euch dabei?

In der Pilot-Generation, die im Oktober 2015 gestartet ist, sind beispielsweise die Otto Group, ECE, ZytoService, die GLS-Bank, das Hotel The George, die Hamburg Port Authority, das Thalia Theater und das Magazin Brandeins vertreten.
Im kommenden April werden u.a. die HafenCity-Universität, Desy, Xing oder die Froebel-Gruppe teilnehmen. Und wir führen täglich Gespräche mit weiteren, interessierten Unternehmen, etwa einem Pflegedienst und einer Reihe von Außenhandelsunternehmen. Das bedeutet für die beteiligten Mentorinnen und Mentoren wieder eine inspirierende Gelegenheit, sich quer zu vernetzen.
Und es entsteht eine gute, wirkungsvolle Dynamik in der Stadt, die für eine nachhaltige Integration sorgt – Schritt für Schritt. Ein bisschen wie virales Marketing – von Role-Model zu Role-Model. 

"Unsere Mentoren entwickeln interkulturelle Sensibilität"

4. Mit welcher Motivation machen Firmen und Mentoren mit?

Die Zuwanderer, die nach Hamburg gekommen sind, stellen einen 'emerging market' dar, für den es sich lohnt, innovative Produkte und Dienstleistungsideen zu entwickeln. Hier ist die Perspektive der oder des Mentees wertvoll und nützlich. 
Zugleich können Mentees zukünftige Arbeitnehmer werden - Stichwort 'future talents'. 

Auf der anderen Seiten stärken die Mentoren in den Unternehmen ihre interkulturelle Sensibilität und ihre Handlungskompetenz. Zugleich bauen sie ihre Führungskompetenzen aus und entwickeln durch den Perspektivwechsel Empathie. Nicht zuletzt wird die Innovationskraft in den Unternehmen gestärkt. 

"Wir können bereits nach drei Monaten sagen: Das Mentoring ist eine echte Win-Win-Situation"

(Fotos: Impact Dock)

5. Was ist bereits Gutes aus Eurer Initiative entstanden?

Gerade hatten wir den ersten Milestone-Workshop mit der Pilotgeneration. Die ersten Erfahrungswerte deuten darauf hin, dass das Programm zu einer Art nachhaltiger 'Fast-Track-Integration' führt - bereits jetzt, nach den ersten drei Monaten, sprechen die Mentees viel, viel besser deutsch - und das in dem passenden fachlichen Umfeld. Sie bearbeiten die ersten inhaltlichen, oft sehr innovativen Fragestellungen in den beteiligten Unternehmen und lernen in der vertrauensvollen 1:1-Beziehung mit ihrer Mentorin/ihrem Mentor tagtäglich mehr über die Arbeitswelt in Hamburg und die deutsche Kultur.
Aber auch der Lerneffekt bei den Mentoren ist erheblich: Es findet eine starke interkulturelle Sensibilisierung statt, die Mentorinnen und Mentoren lernen viel über die Herkunftskulturen der Mentees - Syrien, Iran, Irak, Afghanistan, etc. - und damit auch über mögliche Kundengruppen - eine wirkliche Win-Win-Situation!

Unternehmen zahlen pro teilnehmendem Mentor zwischen 1.000 und 4.000 Euro - je nach Größe des Unternehmens. Impact Dock Hamburg achtet auf eine große Diversität unter den teilnehmenden Firmen, um die Optionen für die Mentees wie auch die Mentoren zu erweitern: weg von den fachlichen und branchenspezifischen Silos.

Für weitere Informationen schauen Sie hier oder kontaktieren Sie Yukiko Kobayashi direkt

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